ParkettGeöltes oder versiegeltes Parkett – Unterschiede
Geölt oder versiegelt? Diese Frage stellt sich jeder, der Parkett pflegen oder neu behandeln möchte. Wir erklären die Unterschiede und helfen bei der Entscheidung.
Artikel lesenEine Parkettversiegelung hält nicht ewig. Wir zeigen dir, wann es Zeit für eine Neuversiegelung ist, wie der Ablauf funktioniert und was du dabei beachten solltest.

Inhaltsverzeichnis
Eine Parkettversiegelung schützt das Holz vor Verschmutzung, Abrieb und Feuchtigkeit. Doch sie hält nicht ewig. Mit der Zeit wird sie abgenutzt, verliert ihren Glanz und muss erneuert werden. Die Frage ist: Wann ist der richtige Zeitpunkt?
In diesem Ratgeber zeigen wir dir, wann es Zeit für eine Neuversiegelung ist, wie der Ablauf funktioniert und was du dabei beachten solltest.
Wenn dein Parkett trotz Pflege matt und ungleichmäßig aussieht, ist die Versiegelung abgenutzt. Eine Neuversiegelung bringt den Glanz zurück.
Sichtbare Kratzer und Rillen sind ein Zeichen, dass die Versiegelung beschädigt ist. Sie schützt das Holz nicht mehr ausreichend.
Wenn Schmutz tiefer in das Holz einzieht und sich nicht mehr entfernen lässt, ist die Versiegelung porös geworden. Eine Neuversiegelung schützt das Holz wieder.
Wenn verschüttete Flüssigkeiten schnell einziehen und Flecken verursachen, ist die Versiegelung nicht mehr dicht. Das ist ein klares Zeichen für eine Neuversiegelung.
Auch ohne sichtbare Schäden ist eine Neuversiegelung nach 5 bis 15 Jahren sinnvoll, je nach Nutzung. Eine alte Versiegelung verliert ihre Schutzwirkung.
Der Boden wird auf Material, Zustand und Verschmutzungsgrad geprüft. Eine Probefläche zeigt das mögliche Ergebnis.
Die alte Versiegelung wird durch Abschleifen entfernt. Dabei wird die obste Schicht des Holzes abgetragen, bis eine saubere, gleichmäßige Oberfläche entsteht.
Der abgeschliffene Boden wird gründlich gereinigt, um Schleifstaub und Rückstände zu entfernen.
Die neue Versiegelung wird in mehreren Schichten aufgetragen. Jede Schicht muss trocknen, bevor die nächste aufgetragen wird.
Der Boden muss vollständig trocknen, bevor er belastet werden kann. Die Trocknungszeit hängt von der Versiegelung und den Bedingungen ab.
Die Häufigkeit der Neuversiegelung hängt von der Nutzung ab:
| Bereich | Nutzung | Zeitrahmen | |---|---|---| | Wohnraum | Gering | 10 bis 15 Jahre | | Eingangsbereich | Hoch | 5 bis 8 Jahre | | Küche | Mittel | 7 bis 10 Jahre | | Gewerbe | Sehr hoch | 3 bis 5 Jahre |
Parkett kann mehrfach abgeschliffen und neu versiegelt werden. Das verlängert die Lebensdauer erheblich und ist wirtschaftlicher als ein Austausch.
Wie oft ein Parkett abgeschliffen werden kann, hängt von der Dicke der Nutzschicht ab. Massivparkett kann mehrfach abgeschliffen werden, bei Mehrschichtparkett ist die Anzahl begrenzter.
Lass dir vor der Neuversiegelung immer eine Probefläche zeigen. So weißt du, was du bekommst, und gehst kein Risiko ein. Ein seriöser Fachbetrieb zeigt dir das Ergebnis auf einem kleinen Bereich deines Bodens.
Eine Parkettversiegelung hält 5 bis 15 Jahre, je nach Nutzung. Anzeichen für eine Neuversiegelung sind Mattigkeit, Kratzer, eingezogene Verschmutzung und Feuchtigkeit, die eindringt. Eine Neuversiegelung umfasst das Abschleifen der alten Versiegelung und das Auftragen einer neuen.
Parkett kann mehrfach abgeschliffen und neu versiegelt werden, was die Lebensdauer erheblich verlängert. Wenn du unsicher bist, ob dein Parkett neu versiegelt werden muss, lass dich beraten. Eine kostenlose Vor-Ort-Analyse zeigt dir, was dein Boden braucht.
Häufige Fragen
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